Samstag, 9. Dezember 2017

Ausbildung zur Multimediaberaterin: 3. und letzter Tag (Internetrecherche, Mediennutzung von Grundschülern)

Heute war bereits der letzte Tag der MMB-Ausbildung und der Tag war wirklich randvoll mit Informationen und auch wirklich wichtigen Themen. Was mir erst so richtig bewusst wurde war, wie weit ich doch schon weg bin von dem, was gerade so aktuell ist. Und das, obwohl ich mich wirklich für sehr medienafin halte 😏 Aber so Phänomene wie younow, die seltsamsten Whatsapp-Abkürzungen (nein nicht lol, rofl, cu, hdl oder ka - die kenn ich auch noch), Holo Lens, irgendwelche seltsamen Challenges oder Namen von Influencern und solche Dinge.


Außerdem ging es auch um Datenspuren, die man so im Netz hinterlässt. Z.B. das jedes Android-Smartphone Standortdaten an Google übermittelt, wenn dies nicht explizit im Google-Konto deaktiviert (bzw. pausiert) wird oder die Wayback-Machine, die alte Versionen von über 300 Billionen Websites gespeichert hat. Das ist ziemlich eindrücklich so zum Thema "das Internet vergisst nie". Dort kann man Webadressen wie z.B. die Schul-Homepage eingeben und kann dann auf alte Inhalte (auch solche, die nun nicht mehr online sind) zugreifen. Man kann dort aber auch (auf Englisch) hinschreiben und um die Löschung der Daten bitten bzw. einer weiteren Speicherung widersprechen. Empfiehlt sich besonders für Schulhomepages, wenn dort Schülerbilder veröffentlicht wurden, vor allem da der Server der Seite wohl in den USA steht.
Hab nun direkt mal die Löschung für Blog und Schulhomepage beantragt.

So, nun aber ein bisschen der Reihe nach😊

Internetrecherche
Hier ging es vor allem um Kindersuchmaschinen, deren Nutzen/Rechtfertigung und den Einsatz im Unterricht.
Konkret haben wir die Suchmaschinen fragfinn.de , blinde-kuh.de und helles-koepfchen.de 
verglichen und verschiedene Vor- und Nachteile recherchiert.
HIER gibt es eine Anleitung für das richtige Arbeiten mit Suchmaschinen (Quelle: Internet ABC)
Außerdem bietet die Plattform Internet ABC ein Lernmodul zum richtigen Suchen.
Diese Seite lohnt sich sowieso, da sie sehr umfangreiches Material zum Einsatz im Unterricht hat (z.B. die Lernmodule, die dann in einen Surfschein münden).
Für Lehrer (oder Eltern) bietet sich auch die Seite Klicksafe zur Vorbereitung an. Sie enthält detaillierte Informationen und viele Hilfestellungen zu den wichtigsten Medien-Themen.

Mediennutzung von (Grund-) Schülern
Zunächst haben wir uns einzelne Teile der Ergebnisse der letzten KIM-Studie (Kindheit, Internet und Medien - Basisuntersuchung zum Medienumgang 6 - bis 13- Jähriger) von 2016 angesehen. Ein Blick lohnt sich wirklich!
Konkret ging es in der Fobi dann darum, wie man Kindern und Jugendlichen vermitteln kann, wie sie sich sicher im Internet bewegen, wie sie sich verhalten sollten, wenn sie auf Inhalte stoßen, die sie überfordern oder verängstigen und wie sie sich und ihre Daten/ ihre Persönlichkeit/ ihre Privatsphäre schützen können. Dazu gehört selbstverständlich auch, den eigenen Umgang mit Medien analysieren und kritisch zu reflektieren. Das ist für Grundschüler ein hochgestecktes Ziel, aber anbahnen kann man das sicher!
Abschließend sammelten und begutachteten wir, welche Initiativen, Programme und Beratungsstellen es zur Unterstützung gibt.
Dafür habe ich euch die verschiedensten Links mit einer knappen Beschreibung über Inhalte der Seiten zusammengestellt. Ihr findet sie hier oder oben über die Links.

Dienstag, 5. Dezember 2017

An Tagen wie diesen...

Manchmal gibt es Tage, die einfach soooo unnötig sind!


Heute war so einer. Es hat sich eigentlich aber schon seit Freitag etwas angebahnt...
Ich hab das nicht oft, denn von der Grundeinstellung her bin ich wirklich positiv denkend und versuche auch blöden Tagen etwas Gutes abzugewinnen.

Erst ist überraschend eine Schülerin weggezogen, sie kam Freitag nach Schulschluss und holte alle Sachen ab, da sie ab Montag bereits die neue Schule besucht. So ganz ohne Abschied, ohne Chance auch für die Klassenkameraden sich zu verabschieden.
Dann hatte ich bereits gestern schon so Stimmprobleme und heute gefühlt nur noch gequietscht. Also halt Unterricht ohne Stimme bzw. so gut es geht. Dabei wollten wir doch eigentlich mit der Erarbeitung von Aufsatzkriterien starten und in Mathe Sachaufgaben besprechen... muss ich halt nochmal schieben. Meine Stimme reicht gerade noch fürs Adventsritual und meine arme Klangschale wird echt überstrapaziert! (Ironie on) Aktuell wäre es vermutlich effektiver, sie gezielt zu werfen 😎 (Ironie off)

Und als Letztes wäre da auch noch die in den letzten Tagen dringend benötigte Außenstelle des örtlichen Krankenhauses direkt in der Schule. Es ist ja nicht so, dass es nur knapp 500m entfernt ist, aber die Unfälle häuften sich die letzten Tage.
Ich habe aktuell einen Kind, das aufgrund eines neu erkannten Diabetes im Krankenhaus liegt, dann hat sich gestern ein Kind der Parallelklasse das Handgelenk im Sportunterricht gebrochen und heute schlägt sich eines meiner Kids bei einem Sturz auf der Treppe die Schneidezähne ab. Dazu kommen die üblichen kranken Kinder (ok, hört sich nicht so glücklich formuliert an 😝, ich meinte aber die Kinder, die tatsächlich eine Grippe oder ähnliches haben). Ich komm irgendwie nicht so recht vorwärts!

Und nun sitze ich hier und versuche für morgen den Unterricht so zu planen, dass es für die aktuell 5 fehlenden Kinder auch nacharbeitbar ist, möglichst ohne Stimme zu halten ist und uns im besten Fall endlich ein Stück weiter im Lernstoff bringt 😏 

Und wie sieht die Vorweihnachtszeit bei euch so aus?

Grüße Tanja

Dienstag, 28. November 2017

Religionsunterricht inklusive Breakdance-Einlage

Gibt es nicht???
Gibt es doch!!
Möglich macht es die Band "superzwei", vielleicht dem ein oder anderen auch noch bekannt als "nimmzwei".

Wir sind aktuell noch beim Thema Mose und da passt das Lied "Mr. Pharao" von superzwei extrem gut. Ich habe den Text vorbesprochen, auf unbekannte Worte hinweisen, ein netter Hinweis auf das Wort, welches wir bitte im Sprachgebrauch so nicht für Frauen verwenden 😊 und dann einen Teil hören lassen, soweit, wie wir die Geschichte im Unterricht bereits behandelt hatten.
Es hielt viele Kids nicht auf den Stühlen und sie hatten so einen Spaß am "Rumspacken" (kennt ihr das Wort?).
Die zweite Runde war dann auf den Stühlen sitzen bleiben und auf den Text hören angesagt.
So haben wir in den letzten 2 Wochen immer ein kleines Stück weiter gehört, bis nun die Mose-Geschichte soweit erzählt war, dass wir das Lied ganz anhören konnten.

Man, war das ein Spaß! Und manche Kids haben echte Showtalente was Playback oder Breakdance angeht!



Also, wer mal zeigen will, dass Reliunterricht und christliche Lieder auch mega cool sein können, der kann ja auf das Lied zurückgreifen (Quelle: youtube.de).
Ich glaube ich muss die nächsten Mose-Relistunden immer mit dem Lied beenden 😎

Montag, 27. November 2017

Feste Lesezeiten im Deutschunterricht: Das Lesetagebuch

So, lang ist es her, dass es hier einen Beitrag von mir gab. Zu viel war in der letzten Zeit los:  4 Tage Krankenhausaufenthalt wegen blödem Noro-Virus, Familien-Geburtstage ohne Ende, Einsetzungsfeier unserer Rektorin und viele weitere schulische und private Termine. Die Luft war einfach raus und ich brauchte eine Pause.
Nun wird der Terminstress langsam weniger und ich komme endlich dazu die Dinge aufzuarbeiten, die in den letzten Wochen liegengeblieben sind!

Dazu gehört neben den Adventskalender-Vorbereitungen, die diesmal wohl etwas spärlicher ausfallen, auch die Umsetzung einer Idee aus der Mentorenfortbildung am Seminar:
Ich hatte ja bereits mein Blanko-Lesetagebuch Teil 1 und Teil 2 vorgestellt. Einige dieser Aufgaben habe ich nun so umgearbeitet und durch ein Deckblatt und Bücherregal ergänzt, so dass es uns über die kommenden 2 Jahre als Lesetagebuch zu den verschiedensten Büchern dienen kann, die in der Lesezeit im Unterricht oder der Schülerbücherei von den Kids gelesen werden.
Wie gesagt, die Idee stammt aus einer Fortbildung. Konkret ging es um gute Aufgaben vorrangig im Bereich Lesen und Schreiben, gerade im Bezug auf den neues Bildungsplan in Baden-Württemberg.

Quelle: pixabay.com
Zum Einsatz des Lesetagebuchs:
Oft ist es so (war bei mir bisher auch so), dass die Kinder immer wieder lesen durften, mal in der Lesezeit, mal auch einfach so, wenn sie andere Aufgaben fertiggestellt hatten. Aber das, was gelesen wurde spielte eigentlich keine Rolle, es gab keine Weiterarbeit damit. Das soll sich nun ändern. Jedes Kind findet in seinem Lesetagebuch nach dem Deckblatt ein Bücherregal, in das die Bücher notiert werden, die gelesen wurden. Anschließend finden sich verschiedenste Aufgaben, die typisch für ein Lesetagebuch sind. Pro gelesenem Buch muss min. 1 dieser Aufgaben bearbeitet werden. Dafür habe ich die Seiten um die Angabe des Buchtitels ergänzt. Wenn eine Aufgabe bearbeitet wurde, dann wird das Lesetagebuch bei mir abgegeben und die Kids erhalten Rückmeldung zur bearbeiteten Aufgabe.
Klar, ich kann nicht jedes Buch lesen, um inhaltlich alles zu überprüfen, daher sind es allgemeine Aufgaben und keine Kapitelzusammenfassungen o.ä.

Hier bekommt ihr die Materialien:
- Deckblatt
- Bücherregal
- Aus der Sicht von...
- Brief an den Autor
- Was ich schon immer fragen wollte...
- Bücherdetektiv
- Comic zeichnen
- Ich wäre gerne du
- Interview mit der Lieblingsfigur
- Meine Lieblingsstelle
- Die Personen hinter dem Buch
- Tagebucheintrag
- Werbung
- Zeitungsartikel

Grüße Tanja

Dienstag, 7. November 2017

Liste: Analyse Texte schreiben

Eine weitere Anregung zur Analyse von Lernfortschritten:


Warum ich mir diese Bögen erstelle hatte ich ja im ersten Post schon berichtet. Ihr könnt es hier nachlesen.
Ich habe mir für den Bogen nun die verschiedensten Kriterien zur Hand genommen, anhand derer man selbstgeschriebene Texte analysieren kann. Ich notiere mir erste Bewertungen in Form von Punkten in die kleinen Kästchen und die Verbesserungsmöglichkeiten in Mini-Stichworten dahinter. Ins Bemerkungsfeld kann dann noch ganz allgemein etwas notiert werden - soweit meine Vorgehensweise!
Ich lasse meine Kids in der Regel 1x pro Woche einen Text schreiben, die Themen sind querbeet gewählt, mir geht es darum, die Kinder zum Schreiben zu animieren. Den Text ansich korrigiere ich nicht, ich schreibe einen Kommentar zur Geschichte darunter mit Tipps, was verbessert werden kann. Außerdem greife ich die Rechtschreibfehler anhand der Fresch-Strategien auf: Stempel der entsprechenden Strategie und dann die Wörter, die in der Geschichte falsch geschrieben wurden. Daraus leiten sich dann auch wieder neue Lernwörter bzw. die zu übende Strategie ab.

Vielleicht kann ja die Vorlage dem ein oder anderen von euch als Anregung dienen!

Grüße Tanja

Samstag, 28. Oktober 2017

Drehfix: Wortfelder


Endlich sind die ersten beiden Exemplare fertig 😍

Ich möchte meinen Kids gerne in der freien Schreibzeit oder beim Aufsatzschreiben etwas an die Hand geben, um passendere Verben zu finden.


Bei Verbesserungen oder zur Vorbereitung von Aufsätzen arbeite ich nach wie vor gerne mit meiner Version der Wortschatzkiste und den dazugehörigen Aufgabenkärtchen. Diese sind aber natürlich nicht wirklich praktikabel, wenn eine Geschichte geschrieben werden soll, da sie dafür doch zu unübersichtlich sind und vor allem jede Schublade nur einmal vorhanden ist.

Angeregt durch die Drehbücherei des Bildungsservers Berlin-Brandenburg, die ich im Rahmen eines anderen Projekts vorbereitet habe (dazu zu gegebener Zeit mehr - Seite lohnt sich auf jeden Fall!), und die Aufsatzhelfer-Scheiben, die es ja leider nicht mehr gibt (oder nur noch vereinzelt zu extremen Preisen), habe ich die Wortfelder-Drehfix-Scheiben zu nun insgesamt 11 verschiedenen Verben (sagen gibt es 2x) gebastelt.
Man kann sie entweder als einzelne Drehscheiben zusammenbasteln, dann funktioniert das ganz gut mit Musterbeutelklammern, die auf der Rückseite mit Tesa fixiert sind oder als doppelseitige Drehscheibe. Dafür dann einfach die beiden Wortfeld-Scheiben als Vorder- und Rückseite laminieren und die beiden Außenseiten einzeln. Zusammenstecken würde ich es dann mit Buchschrauben. Danke an @du_frau_es, die mir diesen Tipp auf Instagram gab! Die verlinkten sind aus Kunststoff und sind von der Größe her super. Natürlich gehen auch alle anderen, nur darauf achten, dass der Schaftdurchmesser zur Lochgröße passt und die Schrauben nicht zu hoch sind!
Grundsätzlich laminiere ich sowas, der Haltbarkeit wegen 😊
Die Löcher in die Scheiben habe ich mit diesen Locheisen gemacht - kannte ich vorher auch nicht, funktioniert aber super, hab mir echt eins der günstigsten Sets bestellt, da ich es erst testen wollte! Hatte immer wieder mal das Problem, wie ich ein ordentliches Loch stanzen kann, wenn Locher und Lochzange nicht rankommen. Danke hier auch an @lehrerlein, für den Tipp mit den Locheisen, ebenfalls über Instagram.

Hier gibt es die Wortfelder-Drehfix.

Viel Spaß beim Basteln!
Grüße Tanja

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Quellenhinweise:
- Schrift "Swagger" von Krysten Tom
- Schrift „Grundschudru basic“ von Florian Emrich
- Bilder von Educlips (www.teacherspayteachers.com/store/Educlips)
- Hintergrundbild aus dem Worksheet Crafter
- Erstellt mit dem Worksheet Crafter - www.worksheetcrafter.com

Hinweis: DieLinks zu Amazon laufen über das Amazon-Partnerprogramm.

Sonntag, 22. Oktober 2017

Listen: Analysebogen-Rechtschreibung

Im Zuge der neuen Leistungsbeurteilung in BaWü sitze ich nun schon seit ein paar Wochen daran, mir zu überlegen, wie ich erbrachte Leistungen für die Weiterarbeit sinnvoll analysieren und vor allem dokumentieren kann. Gerade dann, wenn nicht mehr jedes einzelne Blatt, das im Zuge der Dokumentation der Lernentwicklung entstanden ist, wie bisher die Klassenarbeiten oder Kurztest mit nach Hause geht, möchte ich durch die Dokumentation Transparenz schaffen und ja auch für mich selbst die einzelnen Schülerarbeiten noch genauer als bisher unter die Lupe nehmen.

Daher erstelle ich mir gerade immer wieder Tabellen und Übersichten, die das Analysieren und Dokumentieren erleichtern/unterstützen sollen. Zum Einen entstehen Bögen für einzelne Schwerpunkte (z.B. Rechtschreibung) oder allgemeinere Listen (z.B. für das Zusammenfassen mehrerer 1x1-Abfrageergebnisse oder Lernwörertabfragen), zum Anderen auch Übersichten, auf denen ich die Ergebnisse und Entwicklung für jedes Kind einzeln festhalte, um diese z.B. in Elterngesprächen zeigen zu können.

Ich teste die Bögen dann, ob sie das hergeben, was ich von ihnen erwarte und stelle dann die, die für alle nutzbar sind, gerne (ggfs. nach einer Überarbeitung) zur Verfügung.
So ist auch der erste zur Verfügung gestellte Bogen 2x verändert worden, bis er nun zu meinen Bedürfnissen passte.

Analysebogen Rechtschreibung Deutsch


Hier geht es darum Lernwörterabfragen, Nachschriften oder selbstgeschriebene Texte hinsichtlich der Rechtschreibung zu analysieren.


Die Kinder erhalten obige Rückmeldung auf ihren Erzeugnissen und ich trage mir die Fehler in das Raster ein. Die Punkte zu Beginn nutze ich, um mir in etwa einen Leistungsstand zu notieren. Hierbei orientiere ich mich an der bisherigen Praxis unserer Schule, wie Diktate bewertet wurden. Durch die Bepunktung versuche ich (ja, das ist im ersten Jahr einfach ein Ausprobieren) einen Lernfortschritt festzustellen.
Die Kinder erhalten im Umkehrschluss nach dieser Analyse dann individuellere Lernwörter bzw. je nach Häufigkeit der Fehler in einer bestimmten Strategie passende Lernwörter aus der Rechtschreib-Schatzkiste.

Vielleicht hat der ein oder andere ja Verwendung dafür.

Grüße Tanja

Ausbildung zur Multimediaberaterin: Teil 2 (Bild und Film)

Am 2. Ausbildungstag ging es um  Programme zur Bildbearbeitung oder der Erstellung von unterschiedlichsten Bilderpräsentationen (Fotostorys, Comics,...), sowie einzelnen filmischen Umsetzungen (Stop Motion) und deren Einsatz im Unterricht.


Im ersten Teil bearbeiteten wir ein Bild auf verschiedenste Weisen:
Größe ändern, zuschneiden, ausschneiden, Gesichter unkenntlich machen, unterschiedliche Effekte ausprobieren

Dafür wurden uns verschiedene Programme gezeigt bzw. als Alternativen genannt:
paint.net (kostenlos)
gimp (kostenlos)
Irfanview (kostenlos): Bietet die Möglichkeit viele Bilder auf einmal automatisch vom Programm bearbeiten zu lassen z.B. alle Bilder auf die gleiche Breite skalieren oder alle Bilder in schwarz-weiß...
Gifmaker (kostenlos): Mehrere Bilder in eine Abfolge setzen und abspielen lassen.
Irfanview und Gifmaker wurden z.B. auch für die Betreuer der Schulhomepage empfohlen, da dort ja oftmals mehrere Bilder bearbeitet werden müssen und der Gifmaker eine gute alternative Darstellungsform statt eines Videos (z.B. Präsentation von Projekttagsergebnissen o.ä.)

Im Zusammenhang mit der Bildbearbeitung kommt man um das Urheberrecht oft nicht herum.
Hier (Link zum Lehrerfortbildungsserver BaWü) gibt es eine gute Einführung inkl. einer Vielzahl an Bezugsquellen für freie Bilder. Auf dem Fortbildungsserver findet man außerdem auch weiterführende Links mit Tutorials zu verschiedenen Bild- und Tonbearbeitungsprogrammen.

In der anschließenden Arbeitsphase arbeiteten wir mit den Programmen Photostory 3 (Windows, kostenlos) und Comic Life (iPad, kostenpflichtig / Windows, kostenlos), die durchaus für den Einsatz (auch) an Grundschulen infrage kommen.
Vorteile sind ganz klar die intuitive Bedienung, die wenig Einführung benötigt. Wenn man keine perfekten Ergebnisse erwartet, dann kann man recht flott etwas erstellen.
Comics oder eine Fotostory lassen sich natürlich mit etwas Übung auch in Word o.ä. erstellen, für Kids ist eine Umsetzung dort allerdings zu komplex.
Mir persönlich hat Photostory wenig gefallen, da viel vorgearbeitet werden muss (Bildformate z.B. müssen passen, sonst hat das Bild schwarze Ränder) und einige Einstellungen seeeeehr unflexibel sind (z.B. Textposition, Schriftfarbe,...).
Comic Life fand ich persönlich toll, da man mit witzigen Vorlagen "spielen" und experimentieren kann und wirklich schnell vorzeigbare Ergebnisse präsentieren kann. Installiert auf einem Tablet erspart man sich natürlich das Hin- und Herschieben von Bildern von Kamera auf PC.

Umsetzungsbeispiele, die wir ausprobiert oder als Ideen gesammelt haben:
  • Deutsch: Fotostory - Aufsatz, Bildergeschichte, Märchen oder Fabel, Comic schreiben
  • Sachunterricht: Fotostory - Entwicklungsstadien eines Lebewesens, Baum im Jahreslauf, Lerngang z.B. Feuerwehr oder Kartoffelacker...
  • Mathe: Mathematischer Spaziergang - 1x1- Aufgaben/ Flächen + Körper/ Anzahl bestimmen / Lagebziehungen (passende Bilder in der Umwelt aufnehmen)
  • Sonstiges: Muttertagskarte im Comic-Stil, 
Im 2. Teil arbeiteten wir mit iStopMotion (iPad, kostenpflichtig) und erstellen aus vorhandenen Alltagsgegenständen einen kleinen StopMotion-Film.

StopMotion-Filme sind eigentlich keine richtigen Filme, sondern eine Vielzahl von Einzelbildern, die schnell nacheinander abgespielt werden. Unser Auge kann 18 Bilder pro Sekunde verarbeiten, sind es mehr, dann erscheint die Bewegung fließend. Bei StopMotion werden in der Regel zwischen 12 und 24 Bilder pro Sekunde gezeigt.

Einsatzmöglichkeiten hierfür wären beispielsweise Vorgangsbeschreibungen jeglicher Art (Schriftliche Division, Rezept zubereiten, Bastelanleitung umsetzen,...) oder natürlich auch eine Bildergeschichte oder eigene geschriebene Geschichte umsetzen. Ganz toll bietet sich da auch die Kooperation mit dem Fach Kunst/Werken an, denn dort könnten Figuren oder Hintergrundbilder o.ä. erstellt werden.

Die App war ebenfalls sehr einfach zu bedienen. StopMotion-Filme brauchen aber definitiv Übung, um ein gutes Ergebnis zu erzielen, da z.B. nicht zu viele oder zu großschrittige Veränderungen von einem zum nächsten Bild sein dürfen, sonst wirkt es sehr ruckelig. Kann manchmal aber auch genau das sein, was den Reiz ausmacht. Wenn man ein bisschen trickst und z.B. jedes Motiv 3x statt nur einmal fotografiert, dann wird das ganze etwas länger und "ruhiger". Die Lichtverhältnisde spielen auch eine große Rolle, wenn derjenige, der die Szene verändert nicht immer an der gleichen Stelle wartet, dann gibt es unschöne Schatten, die im Film schon stören können. Außerdem wäre ein Stativ (geht auch z.B. ein Notenständer) sinnvoll, da die Kamera immer exakt den gleichen Winkel/Position haben sollte. Also benötigt man eine gute Vorbereitung und genug Zeit zum Umsetzen, da eine größere Anzahl an Bilder geschossen werden muss.

Alles in allem gab der Tag einen guten Einblick in den Bereich Bild und Film und wieder eine ganze Reihe an Ideen zur Umsetzung, mal schauen, was wir in der Schule ausprobieren - haben nämlich bis zum nächsten und letzten Ausbildungstag Hausaufgaben 😏 Ich kann euch auch nur ermutigen - schaut euch die Programme an, da kann man echt einiges machen, auch mit Grundschülern! Oft sind bei uns vorhandene Skepsis oder Befürchtungen völlig unnötig - wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Grüße Tanja

Samstag, 14. Oktober 2017

Unterrichtsidee: Doppeln

Heute mal nur ein kurzes Lebenszeichen! Diese Woche hat mich echt geschafft, es war ziemlich unruhig in der Klasse und für die Mehrzahl der Kinder kaum möglich, sich auf Aufgaben zu konzentrieren - die Kids brauchen dringend Ferien, aber noch sind es 2 Wochen bis dahin!

Ich darf ja dieses Jahr endlich mal wieder Religion unterrichten - zum ersten Mal wieder seit dem Referendariat. Freitags 5. und 6. Stunde mit einer, sagen wir mal vorsichtig, sehr speziellen Religruppe 😎
Einerseits total gut, denn sie singen wahnsinnig gerne, obwohl die Jungs deutlich in der Überzahl sind (12 Jungs, 6 Mädels) und da freu ich mich total drüber, denn das gehört für mich einfach zu Reli dazu! Andererseits hab ich echt die "Chaos-Kids" aus beiden Klassen und dann noch freitags die letzten 2 Stunden.
Aber wider Erwarten (ja, man sollte doch einfach mal unvoreingenommen rangehen) sind die Stunden meist doch recht aushaltbar und ich genieße es mittlerweile mit dem Abschluss von Reli ins Wochenende zu gehen. Auch die Doppelstunde finde ich mittlerweile doch recht angenehm, da man einfach Zeit hat für Rituale zum Beginn und als Abschluss.

Ich weiß nicht, ob ihr die Methode des Doppelns kennt? Ich mags total und setze es gerne ein.
Im Endeffekt funktioniert es mit jeder Geschichte, bei der es eine Person gibt, die sich an einer Stelle der Geschichte zwischen 2 Optionen entscheiden muss. Beide Optionen werden an der Tafel visualiert und man stellt unter jede Option einen Stuhl. Nun müssen die Kids den Platz der Person einnehmen, in der Ich-Perspektive erläutern, warum sie sich für welche Option entscheiden. Dafür setzen sie sich auf den Platz der Option, die sie wählen und vervollständigen den Satz. Dabei dürfen die Kinder auch beide Optionen ausprobieren oder mehrmals eine Option mit je einer anderen Begründung wählen. Sollte es zu sehr in eine Richtung gehen, dann besteht die Möglichkeit, dass sich die Lehrkraft einschaltet und sich ebenfalls auf einen der Stühle setzt und einen Impuls gibt.

Im Unterricht beschäftigen wir uns gerade mit der Mose-Geschichte. Heute ging es um den Teil, in dem Mose nach Midian flieht, also quasi kurz vor dem brennenden Dornbusch. Ich habe die Geschichte gestoppt, nachdem Mose den Aufseher getötet hatte und die beiden Israeliten ihm gesagt hatten, dass sie ihn dabei beobachtet haben.
Mose steht nun vor der Wahl:

Funktionierte total gut, die Kids kamen auf eine Vielzahl an möglichen Begründungen. Viele kannten die Mose-Geschichte nicht und dann war die Auflösung natürlich um so spannender.

Soweit mal für heute,

Grüße Tanja

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Lernwörterabfragen individualisieren

Da wir im Zuge der Umstellung auf den neuen Bildungsplan unsere Leistungsbewertung aktualisiert haben, gibt es nun den Punkt Lernentwicklung als "Bewertungssäule". Dort werden individuelle Lernfortschritte der einzelnen Kinder in verschiedensten Bereichen dokumentiert.
Auch regelmäßige Lernwörterabfragen, die bepunktet werden (benoten ist nicht erlaubt), sind ein Teil davon.
Der Rechtschreibunterricht ist bei mir meist nach gleichem Schema aufgebaut:
- Einführung des Rechtschreib-Phänomens und gemeinsame Übungen
- Vertiefte Übungen (z.B. im Buch, AH oder AB's)
- Lernwörtertraining

In Zukunft möchte ich die Lernwörterabfragen mit etwas mehr Mitbestimmung durch die Kinder anlegen. Ich werde einen Zeitraum vorgeben in welchem die Lernwörterabfrage geschrieben wird und den Kids die Möglichkeit geben, selbst zu entscheiden wann.

Dafür werde ich den "sprechenden Stift" und diese Vorlage verwenden:

Die Kinder können so mit Kopfhörern (ggfs. auch mehrere gleichzeitig mit Kopfhörerverteiler und mehreren Kopfhörern) sich die Lernwörter entsprechend der Aufgabe diktieren lassen. Die Aufgaben können dabei von Lernwörterabfrage zu Lernwörterabfrage ja variieren, ebenso wie logischerweise die Lernwörter. Die aufgeklebten Sticker (die neben die Nummern geklebt werden) laminiere ich mit ein und kann sie dann immer wieder neu besprechen. 10 Lernwörter für eine Abfrage halte ich für ausreichend, ich verwende in der Regel pro Übungszyklus zwischen 10 und 15 Wörter.
Hier findet ihr die ausführliche Beschreibung Teil 1 und Teil 2 meines Lernwörtertrainings.

Grüße Tanja


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Quellenhinweise: 
Schrift: Grundschudru basic von Florian Emrich

Hinweis:
Mit dem sprechenden Stift ist hier der Anybook Reader gemeint. Funktioniert aber sicher auch mit ähnlichen Stiften anderer Marken
(z.B. Tellimero von Betzold).
Außerdem bekomme ich von den Herstellern der Stifte erHerkeinerlei Vergütung, Geschenke, Prozente o.ä., sondern weise nur darauf hin, mit was ich persönlich gerne arbeite, weil mir das Produkt gefällt.

Montag, 2. Oktober 2017

DAZ/VKL: Klammerkarten und zweierlei Schreibübungen - Wortschatz Ernährung

So, heute am Brückentag konnte ich die Ergänzungsmaterialien zum nächsten Wortfeld fertig stellen.


Hattet ihr auch frei heute?

Das Material bekommt ihr hier:
- Klammerkarten Ernährung
- Schreibübung Nachschreiben Ernährung
- Schreibübung Wortschatz Ernährung

Grüße Tanja

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Quellenhinweise:
Schrifen:
- Grundschudru basic von Florian Emrich
- WsC Bruchschrift
Bilder:
- Educlips (www.teacherspayteachers.com/store/Educlips)
- Kate Hadfield (www.teacherspayteachers.com/store/Kate-Hadfield-Designs)
- Bilddatenbank nibis.de (http://www.nibis.de/nibis.php?menid=5129)
- Worksheet Crafter
Erstellt mit dem Worksheet Crafter - www.worksheetcrafter.com

Ausbildung zur Mulitmediaberaterin - Einblicke, Unterrichtsideen und Linktipps

Auf Facebook und per Mail gab es einige Reaktionen auf mein Angebot euch von der Ausbildung zur Multimediaberaterin zu berichten. Gerne gebe ich euch Unterrichtsideen und Linktipps weiter. Wenn ihr Ergänzungen habt oder etwas ausprobiert habt - gerne her mit euren Erfahrungen, denn als Multimediaberaterin (MMB) ist es auch meine Aufgabe schulinterne Fobis anzubieten. Allerdings werde ich nicht alle tollen Ideen, die wir sammeln oder in der (mega kurzen) 3-tägigen Ausbildung ausprobieren, auch mit der Klasse testen können und bin somit dankbar, um alle Umsetzungsideen oder Stolpersteine, die benannt/gesammelt werden können.
Ich werde das hier auch nach und nach ergänzen bzw. je nachdem wie umfangreich es wird (kann ich noch nicht abschätzen), werde ich ggfs. einen extra Menüpunkt dafür machen...

Bitte habt Verständnis dafür, dass die meisten Links sich auf BaWü beziehen bzw. von hier kommen - ich bin nunmal hier tätig 😉

Zunächst habe ich HIER eine Sammlung ganz allgemeiner Links zum Thema Medienbildung zusammengestellt und veröffentlicht.Dort findet sich auch ein Link zu einer Seite mit vielen frei verfügbaren Medien.
Ich habe versucht, sie etwas thematisch oder nach Seiten zu ordnen. Die meisten Seiten sind für alle Benutzer zugänglich, es gibt nur eine Ausnahme: SESAM (Server für schulische Arbeit mit Medien) - das Portal für Bildungsmedien. Hier gibt es für Lehrer an staatl.Schulen in BaWü  die Möglichkeit kostenlos auf rechtlich einwandfreie und für schulische Zwecke empfohlene Medien zurückgreifen. Ist eine tolle Sache!
Modul 1 der Ausbildung beschäftigte sich mit dem Thema Sound/Audio (Hören).
Auf dem Lehrerfortbildungsserver BW finden sich die Materialien die Thema der Fortbildung sind, nach Themen geordnet. Audio befindet sich hier.

Am besten dort einfach durch die verschiedenen Medienwerkstätten und Links durchklicken. Da gibt es echt total viel Material und Anregungen.

Wir haben mit verschiedenen Unterrichtsideen gearbeitet, in kleinen Gruppen Sachen aufgenommen und mit Audacity (gratis Software zur Bearbeitung von Audiodateien) bearbeitet. Anschließend wurde analysiert, welche Vorbereitungen für eine Durchführung im Unterricht getroffen werden müssen und was mögliche Stolpersteine sein könnten.

Mögliche Einsatzbereiche für den Einsatz von Audio im Unterricht, die wir größtenteils auch ausprobiert haben:

  • Märchenszene vertonen (betontes Lesen, Soundeffekte aufnehmen, ggfs. Arbeit mit Schneideprogramm wie z.B. Audacity)  
  • Geräuschequiz (z.B. Alltagsgeräusch, um das Zuhören zu schulen, im SU zum Thema Wald,
  • Wortschatz aufnehmen (z.B. im Fremdsprachenunterricht zur Kontrolle/Übung der Aussprache oder zum Vokabeln lernen,…)
  • Gedichte, Zungenbrecher, Lautmalereien aufnehmen
  • Märchenquiz (Textteile vorlesen, raten aus welchem Märchen)
  • Mathematikrätsel (z.B. aus dem Themenbereich Raum und Form oder kurze Sachaufgabe,…)
Was ist zu beachten?
  • Technikausstattung: Falls keine Aufnahmegeräte an der Schule vorhanden sind, können diese (zumindest in BaWü) in den Kreismedienzentren kostenlos ausgeliehen werden (Schule sollte eine Versicherung haben, falls was kaputt geht)
    Ein Aufnahmegerät, mit welchem wir gearbeitet hatten und welches wirklich einfach zu bedienen ist war das "Easi Speak pro"-Mikrofon. Gibt es um etwa 60€ pro Stück z.B. über den Westermann Verlag.
  • Möglichst geräuscharme Umgebung für Aufnahmen
  • Gruppengröße sollte möglichst klein sein (max.4-5 Kids), sonst wird es schnell unruhig
  • Ausweichräume sollten zur Verfügung stehen, alle Gruppen im Klassenzimmer funktioniert nicht => Achtung: Aufsichtspflicht, ggfs. Elternteile mit einbinden
  • Für Tonaufnahmen benötigt man das schriftliche Einverständnis der Eltern bzw. sollte hier auf Nummer sicher gehen.
Linktipps Audio:
  • http://www.auditorix.de
    Es gibt eine Kinder- und eine Erwachsenenseite. Man findet Spiele, kann Geräusche oder Musik herunterladen, Geschichten anhören oder jede Menge kindgerechte Tutorials z.B. zu Audacity oder dem Erstellen von Hörspielen lesen.
    Im Erwachsenenbereich gibt es zusätzliche Materialen, Informationen und Fortbildungsmöglichkeiten für Lehrkräfte. Zudem besteht (in ausgewählten Orten) die Möglichkeit den Hörkoffer auszuleihen.
    Die Seite biete Materialen in Hülle und Fülle. Man muss sich Zeit nehmen, um Material zu sondieren/ sich einen Überblick zu verschaffen.
  • http://www.hoerspielbox.de/
    Hier findet man jede Menge Geräusche, Hintergrundsounds, Laute oder Instrumente zum Download.
  • https://www.audiyou.de/
    Auch hier gibt es wieder eine extra Seite für Kinder, die z.B. Hörspaziergänge (ähnlich den Lesespurgeschichten, aber zum Hören) bietet. Auf der Erwachsenenseite gibt es Sounds, Musik, Hörspiele und Audioguides. Außerdem gibt es Tipps und Hinweise, wie man ein verschiedene Hörmedien selbst erstellt.
  • https://www.planet-schule.de/hoerspielbaukasten/
    "Hör-Spiel" für Kinder
  • http://www.ohrenspitzer.de
    Projekt zur Förderung des aktiven Zuhörens in Kooperation mit dem SWR
    Es gibt eine Hörspieledatenbank, Hörmaterialien und ganz tolle Methodenkarten für den direkten Einsatz im Unterricht. Außerdem werden verschiedenste Methoden (Hören reflektieren, Hören trainieren, Medien machen) vorgestellt.
    Für Lehrkräfte in BaWü und RLP besteht zudem die Möglichkeit den Hörspielkoffer (über das Kreismedienzentrum) auszuleihen.
  • http://www.ohrka.de
    Hier findet man Kinderhörbücher, meist recht lang, daher weniger für den Unterricht geeignet, aber vielleicht im Ganztag oder bei Schulübernachtungen. Längenmäßig geeignet für den Unterricht sind die Hörmärchen.
  • http://www.stiftung-zuhoeren.de/
    Kleiner Kinderbereich für Kita und Schule (Lilo Lausch), ansonsten Ideensammlung für Pädagogen und Lehrkräfte, sowie verschiedenste Projekte und Fortbildungen, die sich mit der Förderung der Zuhörkompetenz von Kindern und Jugendlichen beschäftigen.

Soweit mal der Bericht vom ersten Tag. Die nächsten Termine sind Ende Oktober und Anfang Dezember mit den Modulen Grafik und Video, sowie Text, E-Learning und Mediengesellschaft.
Ich hoffe der Einblick bietet euch Anregungen, sich mit dem Thema (Zu-)Hören im Unterricht auseinanderzusetzen.
Nochmal ein Satz zur Medienbildung:
Medienbildung ist mehr als Arbeiten am Computer! Es gibt wahnsinnig viele andere Medien, die wir auch nicht vergessen sollten, denn sie bieten wirklich tolle und motivierende Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung.

Grüße Tanja

Sonntag, 1. Oktober 2017

DAZ/VKL: Ergänzung Schreibübung Wortschatz - In der Schule

So, nachdem meinem Kind das Nachschreiben trotz anderer Schreibrichtung überraschenderweise sehr leicht von der Hand geht - sie hat wirklich viel geübt und den ersten Teil des Schreiblehrgangs am Freitag schon fertiggestellt, brauchte ich eine Alternative. Denn mit den Worten, die sich abschreibt kann sie bisher nichts oder nicht viel anfangen. Daher habe ich beschlossen die Schreibübung nicht nur als reines Nachschreiben anzubieten, sondern als "Profiversion", nur das Bild und die leere Zeile. Dann reicht eben bloßes Nachschreiben bzw. abmalen der Buchstaben in eine Zeile weiter unten nicht mehr und die Wörter müssen mehr und mehr wirklich gelernt bzw. richtig zugeordnet werden. Da hoffe ich, dass die Kombination aus "Hören" und "Wort sehen" auf den Bild-Wort-Kärtchen hilft, sich den Wortschatz anzueignen. Natürlich wird es nicht von alleine, aber hoffentlich doch in Teilen eigenständig funktionieren.

Wichtig:
Dadurch, dass die Wörter hier nicht mehr vorgegeben sind, müssen die Farbkästchen auf den letzten Seiten entweder vorab angemalt werden oder das Kind wählt selbst Farben aus und schreibt die passende Farbe dazu, ansonsten übt das Kind ganz oft "weiß" zu schreiben 😁 oder in unserem Fall müsste das Kind "ökopapierfarben" als Alternative lernen 😎

Die Übungsblätter bekommt ihr hier.

Grüße Tanja

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Quellenhinweise:
Schrifen:
- Grundschudru basic von Florian Emrich
- WsC Bruchschrift
Bilder:
- Educlips (www.teacherspayteachers.com/store/Educlips)
- Kate Hadfield (www.teacherspayteachers.com/store/Kate-Hadfield-Designs)
- Bilddatenbank nibis.de (http://www.nibis.de/nibis.php?menid=5129)
- Worksheet Crafter
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Freitag, 29. September 2017

DAZ/VKL: Bild-Wort-Kärtchen Teil 2 - Ernährung

So, heute gibt es den nächsten Schwung an Bild-Wort-Kärtchen, die ich als sprechenden Wortschatz für mein syrisches Kind verwende. Auch dazu werde ich wieder Schreibübungen und Klammerkarten als passendes Ergänzungsmaterial herstellen.



Die Kärtchen bekommt ihr hier.

Grüße Tanja

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Quellenhinweise:
Schrifen:
- Grundschudru basic von Florian Emrich
- WsC Bruchschrift
Bilder:
- Educlips (www.teacherspayteachers.com/store/Educlips)
- Kate Hadfield (www.teacherspayteachers.com/store/Kate-Hadfield-Designs)
- Bilddatenbank nibis.de (http://www.nibis.de/nibis.php?menid=5129)
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Dienstag, 26. September 2017

DAZ/VKL: Schreibübungen und Klammerkarten zum Wortschatz "Ich bin in der Schule"

Wie versprochen gibt es nun noch das passende Ergänzungsmaterial zum ersten Wortfeld (Ich bin in der Schule):



















Die Schreibübung soll zunächst ein Betrachten des Bildes in Zusammenhang mit einem Wortbild ermöglichen und anschließend ein selbstständiges Übertragen des Wortes in die darunterliegende Zeile. Extra schwarz-weiß, da es als Kopiervorlage dienen soll.

Die Klammerkarten sollen den Wortschatz abprüfen bzw. spielerisch sichern.
Tipp: Auf etwas festeres Papier ausdrucken, damit das kleine x nicht durchscheint! Die Spalte mit dem x nach hinten wegknicken und dann am besten laminieren.

Ich habe bewusst auf sämtliche schriftliche Aufgabenstellung verzichtet - die Kinder, um die es mir hier geht, können es eh nicht lesen! Ich habe die Hoffnung, dass "mein Kind" das dann nonverbal versteht, was zu tun ist. Aktuell kommen die Klammerkarten für sie aber noch nicht in Frage, zunächst steht der reine Wortschatzerwerb über das Hören (und nachsprechen) im Vordergrund.

Vielleicht habt ihr aber auch Kinder, die schon etwas weiter sind und die Klammerkarten oder Schreibübungen schon nutzen können.
Da es ja noch einige weitere Wortfelder gibt, habe ich nicht zu jedem Wort eine Klammerkarte erstellt, sonst sind es nachher so arg viele!

Hier bekommt ihr das Material:
- Schreibübung
- Klammerkarten

Grüße Tanja

P.S.: Ich würde mich übrigens total freuen, wenn ihr, die ihr hier materialtechnisch fündig werdet oder einfach nur mitlest oder gar mitleidet, mal ein kleines (Kommentar-) Lebenszeichen von euch gebt. Davon lebt ein Blog einfach 😉
Außerdem würde mich total interessieren, wie bei euch in den Klassen der Umgang aussieht, mit Kindern, die kein Wort verstehen und nicht in KLasse 1 "klein anfangen" können.

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Quellenhinweise:
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Bilder: Educlips (www.teacherspayteachers.com/store/Educlips)
            Kate Hadfield (www.teacherspayteachers.com/store/Kate-Hadfield-Designs)
            nibis.de (Bilddatenbank Niedersächsischer Bildungsserver)
            WorksheetCrafter (www.worksheetcrafter.com)
Schrift: Grundschudru basic von Florian Emrich
             WsC Bruchschrift

DAZ/VKL: Bild-Wort-Kärtchen Teil 1 - Ich bin in der Schule

Not macht erfinderisch...
Okay, erfunden hab ichs natürlich nicht! Aber die Situation war schon nach der ersten Woche für mich schlichtweg inakzeptabel. Mein neues Kind aus Syrien sitzt nur im Unterricht und malt, weil keine Kapazität da ist (außer die beiden Praktikantinnen sind da, dann beschäftigen die sie), um ordentlich mit ihr zu arbeiten.
Schon vor über 2 Jahren hat Kerstin von der Materialwiese ihre sprechende Wortschatzkiste für Englisch im Zusammenhang mit dem Anybook Reader vorgestellt (HIER der Link dazu). Die Idee gefiel mir gut, allerdings unterrichte ich kein Englisch. Nun habe ich aber schon länger darüber nachgedacht, mir für die Schulung des Hörverstehens und des "normalen" Zuhörens irgendetwas in dieser Richtung zu basteln, es aber immer wieder verschoben. Mittlerweile hab ich dazu Ideen, die ich gerade anfange umzusetzen, ich denke, dass ich da bis spätestens Weihnachten euch auch mal noch Material zur Verfügung stellen kann.
Der Stift hilft mir nun aber auf eine "andere" Art und Weise: ich kann meinem syrischen Mädel den Wortschatz aufnehmen, den sie lernen soll. Dafür habe ich begonnen kleine Kärtchen zum Basiswortschatz aus der Handreichung für den Unterricht Deutsch als Zweitsprache vom Land Baden-Württemberg zu erstellen.


Ich weiß, dass es bereits viele solcher Kärtchen gibt (z.B. das Drachenstübchen hat ganz tolle Flashcards), aber mir war es wichtig, dass die Kärtchen nicht zu groß sind (sie sind ja aktuell nur für ein Kind relevant und sollen daher nicht zu viel Platz beanspruchen), sie sollten schlicht sein, also wirklich nur Bild und Wort (Druckerpatrone sparen) und es sollten die Artikel zu den Nomen darauf enthalten sein und vor allem eben den in der Handreichung empfohlenen Basiswortschatz enthalten. Außerdem hab ich einzelne Worte ergänzt, die ich in "unserem Schulleben" für wichtig halte. Diese Kriterien waren bei keinen der gefundenen Kärtchen gegeben, daher habe ich mich drangemacht und mit Hilfe des WorksheetCrafters eigene Kärtchen hergestellt. Auf diese kommen dann die Kleberchen zum Anybook Reader, die ich dann mit den entsprechenden Worten besprochen habe. Selbstverständlich lassen sich die Kärtchen auch ohne Aufnahme zur Wortschatzerweiterung einsetzen. Zur Ergänzung stelle ich gerade noch passende Schreibübungen und Klammerkärtchen her. Diese kann ich euch vermutlich morgen zur Verfügung stellen.

So erhoffe ich mir, dass "mein Kind" ein wenig selbstständiger üben kann. Da der Anybook Reader die Möglichkeit bietet mit Kopfhörern zu arbeiten, hoffe ich, dass es auch so funktioniert, ohne dass die anderen Kids zu sehr abgelenkt sind.
Ich weiß, dass der Anybook Reader recht teuer ist und dass es auch einzelne "günstigere" Alternativen gibt, allerdings ist bei den meisten dann die Aufnahmezeit begrenzt. Da ich den Stift ja aber auch noch anderweitig einsetzen möchte, war mir die Speicherdauer wichtig. Und nein, ich hab den Stift nicht gesponsert bekommen, um Werbung dafür zu machen 😉

Die Kärtchen bekommt ihr hier:
-Wortschatz-Kärtchen: In der Schule

Grüße Tanja

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Hinweis: Der Link zu Amazon läuft über das Amazon-Partnerprogramm.

Quellenhinweise:

Erstellt mit dem Worksheet Crafter - www.worksheetcrafter.com
Bilder: Educlips (www.teacherspayteachers.com/store/Educlips)
            Kate Hadfield (www.teacherspayteachers.com/store/Kate-Hadfield-Designs)
            nibis.de (Bilddatenbank Niedersächsischer Bildungsserver)
            WorksheetCrafter (www.worksheetcrafter.com)
Schrift: Grundschudru basic von Florian Emrich
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Mittwoch, 20. September 2017

Schilder für die Leseecke

Nein, keine Wimpelkette 😉

Ich habe lang überlegt, was ich als kleinen Hingucker in meine Bücheraufsteller stellen kann.
Daniela vom Blog Ideenreise hat z.B. tolle Schilder für ein Buch oder Sachbuch der Woche. Gefällt mir total, aber jede Woche wechseln zu "müssen" stell ich mir irgendwie zu stressig vor.

Nun gibt es zweierlei:
Zum einen den Buchtipp, also Leseempfehlungen für Bücher, die die Kinder selbst geben und hinter das Kärtchen sortieren und zum anderen das Lesematerial zu einem bestimmten Thema, das mit wasserlöslichem Folienstift immer wieder geändert werden kann, je nachdem was aktuell ist.

Im Zusammenhang mit den verschiedenen Materialien rund um die Bundestagswahl, die ich mir zusammengesammelt habe (Fantasietruhe und Ideenreise sind hier einen Blick wert), sind es nun einfach auch nicht nur Bücher sondern teilweise einzelne Grafiken oder kleine Infotexte.

Gerade die Materialien, die Amelie von der Fantasietruhe auch aufgelistet hat, sind wirklich super. Praxis Grundschule Heft 4 / Juli 2017, der Film "Applaus für Felix" und die Plakate des BPB. Nutze ich sehr gerne und sie sind wirklich kindgerecht!

Daher habe ich mir jetzt für meine zwei Aufsteller folgende Schilder gebastelt, die einfach besser zu meinen Bedürfnissen passen:



Die beiden Aufsteller könnt ihr hier herunterladen:
- Buchtipp
- Lesematerial zum Thema...

Grüße Tanja

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Quellenhinweise:
Schrift: "Swagger" von Krysten Tom
Bilder: Educlips (www.teacherpayteachers.com/store/Educlips)